verfasst am 28.10.2026 von einem Schüler aus Klasse 6
Der Wind peitschte an die Fenster und wir sahen die langen Tropfen in Rinnsalen hinablaufen. Es war scheußliches Wetter, vom Frühling keine Spur. Das wird wohl auch noch ein Stück dauern. Trotz allem sahen wir einige Leute auf den Feldern gegenüber unseres Hauses. Wir schauten ihnen zu, wie sie durch den Schlamm stapften und fragten uns, wieso wir eigentlich nicht mit unseren Elefantengummistiefeln ebenfalls an die frische Luft gingen…
Wir zogen unsere Gummistiefel an und gingen raus. Wir gingen eine Weile über die Felder und wollten gerade wieder zurück, als wir einen lauten Schrei hörten. Er kam aus dem Wald, der neben dem Feld war. Also gingen wir wieder über das Feld in den Wald. Als wir im Wald waren sahen wir aber nichts. Da hörten wir einen Motor aufheulen; es kam tiefer aus dem Wald. Wir folgten dem Geräusch. Es brachte uns immer tiefer in den Wald, an Ecken, die wir gar nicht kannten. Irgendwann hielten wir an, weil wir nicht mehr weiter rennen konnten. Da sahen wir die Leute, die auf dem Feld waren. Sie hatten einen Bagger, der so einen lauten Motor hatte, und gruben im Waldboden. Plötzlich hielten die Männer an und zwei Männer stiegen in das Loch. Nach einer Weile kam der erste Mann wieder nach oben und hielt einen Regenschirm in die Luft. Da kam der andere Mann mit 4 Goldbarren in den Händen. Er legte die Goldbarren in einen Sack und stieg mit dem anderen Mann in ein Auto. Wir hatten ein Telefon dabei und riefen die Polizei. Als die Polizei eintraf, war es schon dunkel. Wir sagten ihnen, wo sie hingefahren sind. Die Polizei war dem Auto direkt auf den Fersen. Da bremste das Auto plötzlich und der Mann mit dem Regenschirm stieg hinaus und drückte einen Knopf und der Regenschirm flog durch die Luft. Doch da kam ein Hubschrauber der Polizei und ein Polizist schnappte den Mann. Als alle wieder im Wald waren, wurden die 4 Männer in Handschellen abgeführt. Die Polizei dankte uns und fuhr weg. Und der Regenschirm kam in ein Museum und wurde dort als „der fliegende Regenschirm“ ausgestellt.
Die Überschrift und der Anfang der Geschichte waren vorgegeben.
