Wahrnehmungsförderung

Manche Kinder und Jugendliche an der Lindenschule lernen vor allem über ihre Sinne. Sie nehmen ihre Umwelt in erster Linie über Fühlen, Bewegen, Hören und Sehen wahr. Für sie gestalten wir Angebote, die alle Sinne ansprechen und an ihre persönlichen Möglichkeiten angepasst sind.

Lernen auf der Wahrnehmungsebene

Wahrnehmung ist die Grundlage für jedes weitere Lernen. Wer seinen eigenen Körper spürt und Reize aus der Umwelt einordnen kann, gewinnt Sicherheit und kann mit anderen in Kontakt treten. In ruhigen Differenzierungsräumen, zum Beispiel mit Bällebad und Sandwanne, und bei Angeboten wie Schaumspielen sammeln die Schülerinnen und Schüler vielfältige Sinneserfahrungen.

Fühlen und Tasten

Sand, Schaum, Wasser oder Bälle fühlen sich ganz unterschiedlich an. Die Kinder erkunden Materialien mit Händen und Füßen und erleben, wie sich Oberflächen, Temperaturen und Formen unterscheiden.

Bewegung und Gleichgewicht

Im Bällebad, beim Schaukeln oder beim Rollen spüren die Kinder ihren Körper in Bewegung. Sie finden Halt, verändern ihre Lage und erfahren Gleichgewicht.

Hören und Sehen

Klänge, Musik, Licht und Farben laden zum Hinhören und Hinschauen ein. Die Kinder lernen, Reize wahrzunehmen, ihnen zu folgen und sie wiederzuerkennen.

Den eigenen Körper spüren

Berührung, Druck oder Vibration helfen den Kindern, ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Das gibt Sicherheit und kann beruhigen oder aktivieren.

Kommunikation über die Sinne

Wir achten genau auf Reaktionen wie Blicke, Laute, Mimik oder Bewegungen. Die Angebote passen wir an diese Signale an, so entsteht Verständigung auch ohne Worte.

Feste Abläufe

Wiederkehrende Rituale und vertraute Abläufe geben Orientierung. Die Kinder erkennen Situationen wieder und können sich auf neue Erfahrungen einlassen.

Einblicke

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